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James Bond 007: Ein Quantum Trost
James Bond 007: Ein Quantum Trost
 
Herausgeber:    Activision
Entwickler:    Treyarch
Genre:    Egoshooter
Multiplayer:    Ja
empf. Alter:    Keine Jugendfreigabe
Plattformen:  Xbox360  PC  PS2  DS  PS3  Wii
 
Dass erfolgreiche Filme oft mit miserablen Spielumsetzungen einher gehen, ist nicht neu. Das wusste der Terminator lange bevor wir wussten, was die Matrix ist. Dass Ausnahmen die Regel bestätigen, ist ebenfalls ein alter Hut. Aber dass jeder der ein N64 besaß, den Titel "Goldeneye" kannte, bestätigt eine dieser Ausnahmen, war es doch lange Zeit der unangefochtene König der (Konsolen-)Ego-Shooter und basierte auf einem 007-Film. Angeblich soll Daniel Craig ja gesagt haben, er würde sein Gesicht nicht für eine schlechte Game-Adaption hergeben wollen – nun Mr. Craig, Sie können auch in Zukunft beruhigt schlafen: Das Ding ist ordentlich!
 
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Dass Daniel Craig der "neue" Bond ist, sollte sich mittlerweile vom letzten ausgehöhlten Vulkankrater bis hin zur entlegensten Mondbasis herumgesprochen haben. So saßen doch nicht selten Bonds größenwahnsinnige Widersacher in jenen extravaganten Immobilien, um von dort die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch damit war seit dem 21. Bond-Film endgültig Schluss:
 
Casino Royal deutete den Neubeginn der in die Tage gekommenen 007-Filme und wurde von den Kritikern wie auch den Fans mit Lob überschüttet. Hier wurden viele der bisherigen Klischees in die Mottenkiste verbannt und ein blutender und brutaler Bond sollte dem Zuschauer die Glaubwürdigkeit seiner Mission und seiner verlorenen Liebe plausibel offenbaren. Nun soll sich herausstellen, ob sich dieser neue Anstrich auch auf das aktuelle Spiel bemerkbar macht.
 
Aber der Reihe nach:
 
So alt wie Sean Connery´s Brustbehaarung
Das Spiel "Ein Quantum Trost" setzt genau da ein, wo der Film "Casino Royal" endete. James Bond stellt den hinterlistigen Drahtzieher Mr. White und wird prompt in Schießereien mit dessen Schergen verwickelt:
 
Man steuert James Bond aus der klassischen Ego-Perspektive, wobei das Spiel selbstständig in die Third-Person-Perspektive umschaltet sobald man einen Gegner im Nahkampf konfrontiert oder hinter Mauern oder dem Level-Inventar Deckung sucht. Von hier aus kann man jederzeit seine Deckung verlassen, Gegner für Gegner aufs Korn nehmen oder das blinde Feuer in Richtung selbiger eröffnen. Die Lebensenergie des Helden regeneriert sich, während er in Deckung ist und der zuvor schwarz-weiß gefärbte Bildschirm, welcher Bonds baldiges Ableben signalisiert, erstrahlt wieder in Farbe.
 
Die Ego-Sicht bietet bewährte Kost, die man schon aus -zig anderen Shootern kennt, bleibt dabei aber fehlerfrei. In Sekundenbruchteilen eröffnet der Spieler das Feuer, visiert Gegner durch den Sucher der gewählten Waffe an, duckt sich oder lädt die Schießeisen nach. Auf Knopfdruck zückt man sein Handy für genauere Missionsziele oder wechselt die aktuelle Waffe. Auf Wunsch kann man seinen detailliert modellierten Daniel Craig auf einzelne Gegner stürzen und sie per Tastendruck in den Nahkampf verwickeln. Diese Kämpfe laufen dann – genauso wie die gescripteten Handgemenge- als
recht unkomplizierte Quicktime-Events ab, in denen 007 den Gegner eindrucksvoll ins Land der Träume schickt. Auch das Knacken diverser Schlösser oder das Balancieren über Holzplanken fordern dem Spieler Reaktionsschnelligkeit und ein ruhiges Händchen ab.
 
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 83%
Sound 84%
Gameplay 78%
Motivation 77%
Multiplayer 73%
So testen wir
 
 
 
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