Ich spiele am liebsten mit ...
... PC
... Konsole
... Handheld
... Handy
... allem!
Ergebnis Abstimmen
FlatOut 2
FlatOut 2
 
Herausgeber:    Empire Interactive
Entwickler:    Bugbear Entertainment
Genre:    Rennspiel
Multiplayer:    Ja
empf. Alter:    ab 12 Jahren
Plattformen:  Xbox  PC  PS2
 
Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte Bugbear Entertainment mit Flatout das erste Rennspiel mit eingebauter Physik-Engine. In diesen Tagen erscheint nun der Nachfolger, bei dem sich die Entwickler in vielerlei Hinsicht die Kritik zum ersten Teil zu Herzen genommen haben. Kann Flatout 2 dem Action-Rennspielgenre auf dem PC neue Impulse geben?
 
Bild vergrößern
Gegen einen Crash-Test-Dummy hat Jens Lehmann eine Chance. Bild vergrößern
Mit dabei in Flatout 2 ist natürlich wieder eine exzellente Physik-Engine, deren Auswirkungen sich in allen Spielmodi des Games zeigen. In einem Rennen selbst stößt man beispielsweise gekonnt einen Gegner in die Leitplanken oder fährt eine Stütze eines Baugestells um, damit sich die nachfolgenden Autos den Weg durch die herunterfallenden Objekte kämpfen müssen. Nahezu jeder Gegenstand am Streckenrand kann auf diese Weise manipuliert werden und verändert mitunter die Ideallinie für den Rest des Events. Doch das Umfahren von Ästen, Zäunen oder Begrenzungspfählen hat noch weitere Auswirkungen. Für jeden umgefahrenen Gegenstand erhält man etwas Nitro Boost, mit dem man dann - taktisch geschickt eingesetzt - im wahnwitzigen Tempo den Gegnern davonfahren kann.
 
Allerdings nutzen auch die Konkurrenten den Geschwindigkeitsschub sehr häufig, so dass es in der Regel zu erbitterten Rangkämpfen kommt. Ohnehin fährt die KI sehr aggressiv, baut dafür aber auch immer mal wieder ein paar „menschliche“ Fehler ein. Auch der berüchtigte Gummibandeffekt wurde leicht entschärft, man kann der Konkurrenz jetzt durchaus mehrere Sekunden davonfahren, ohne dass diese unnatürlich schnell aufholt. Allerdings werden eigene Fehler in der letzten Runde weiterhin gnadenlos bestraft. Man braucht nur einmal an einem Pfahl hängen zu bleiben, schon rollt das ganze Feld an einem vorbei. Schuld daran ist vor allem der viel zu langsam reagierende Rückwärtsgang der Autos, das automatische Zurücksetzten auf die Strecke ist zudem auch nicht viel schneller und auch nicht immer möglich.
 
Bild vergrößern
Für das Bestaunen des malerischen Sonnenuntergangs bleibt kaum Zeit. Bild vergrößern
Einer der größten Kritikpunkte des Vorgängers war die überschaubare Streckenanzahl. Diese wurde in Flatout 2 nun zum Glück erhöht, als Szenarien werden u.a. eine Waldregion, eine Stadt oder ein alter Flugzeugschrottplatz geboten, in denen es dann mehrere verschieden abgesteckte Strecken gibt. Das Design der Kurse ist insgesamt auf einem guten Niveau, regelmäßig gibt es Alternativrouten, die zwar schwerer zu fahren, aber dafür einige Sekunden schneller sind. Auf jedem Kurs warten am Straßenrand natürlich zahlreiche zerstörbare bzw. beeinflussbare Objekte, wodurch ein Rennen von Runde zu Runde anders ablaufen kann. Nach wie vor fehlt dagegen Gegenverkehr von unbeteiligten Autos wie etwa in Burnout. Zusammen mit der tollen Physik-Engine hätten zivile Wagen sicherlich noch etwas mehr Action in die aber schon jetzt pfeilschnellen Rennen gebracht.
 
Seite   1 |  2 |  Fazit
weiter »
 
Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 87%
Sound 86%
Gameplay 84%
Motivation 80%
So testen wir
 
 
ähnliche Spiele
 
 
 
Impressum  © 2010 Gamesmania